Totalausfall der IT: Was für ein Desaster…

Viele Unternehmen würden wahrscheinlich einen Ausfall ihrer businesskritischen Applikationen & Systeme von mehreren Tagen nicht überstehen. Dennoch zeigt die Erfahrung, dass viele Firmen derzeit keinen oder lediglich einen „Alibi-Plan“ für den K-Fall in der Schublade haben.

Meine langjährige Erfahrung im ICT Umfeld zeigt, dass nur wenige Unternehmen für den Ernstfall – einen Totalausfall Ihrer IT Systemlandschaft - gerüstet sind. Die meisten Firmen vertrauen auch heute noch darauf, dass alles gut geht und im Desaster Fall der irgendwann einmal theoretisch entwickelte DR Plan mehr oder weniger problemlos umgesetzt werden kann. Die Backups von Daten und Systemen werden wiederhergestellt und das Business kann nach kurzer Zeit weiter laufen. Doch wohin mit dem Restore, wenn vorhandene Systeme aufgrund Brand, Überschwemmung oder längeren Stromausfällen nicht genutzt werden können; im dümmsten Fall Ersatzsysteme nicht oder nicht rechtzeitig vorhanden sind?

Um den absoluten Stillstand durch Systemausfälle zu vermeiden muss sichergestellt werden, dass alle relevanten Komponenten ausreichend redundant aufgebaut sind. Hierbei spielt es keine Rolle ob mittels RAID Systemen, Geclusterten Servern oder auch komplett redundanten physischen Rechenzentren. Auch die Bereithaltung von separater Desaster Recocery Hardware wie Server, Firewalls, Router usw. ist durchaus eine Möglichkeit um halbwegs schnell im Ernstfall wieder produzieren zu können. Zu vermeiden sind Single Point of Failure, angefangen bei der Stromversorgung bis hin zum Netzwerk, welcher einen unangenehmen langen Unterbrechung der Geschäftsabläufe verursachen könnten. Denn eines ist klar – auch kürzere Ausfallzeiten wie z.B. einen Arbeitstag könnte überproportional viel Schaden anrichten.

Ein professionelles und modernes DR Konzept unterstützt Unternehmen daher in Sachen Flexibilität, Dynamik und Testing unter realen Bedingungen – ganz ohne das daily Business zu beeinträchtigen. Bei der Umsetzung eines solchen modernen Konzeptes sollte unbedingt darauf geachtet werden wie die Prioritäten verteilt werden, denn meistens ist lediglich eine kleinere Anzahl an Systemen und Daten notwendig um im Ernstfall den Betrieb einer Firma für eine kürzere Zeit aufrecht zu erhalten. Hierzu ist es empfehlenswert nicht nur auf die IT Abteilung zu hören – sondern auch einzelne Teilbereiche eines Unternehmens genauer zu beleuchten. IT Abteilungen kennen zwar Ihre Systeme und Applikationen ganz genau; sind jedoch oft nicht mit den detaillierten Geschäftsabläufen vertraut.

nexellent bietet daher den Desaster Recovery als Service aus Schweizer Rechenzentren heraus an. Gerade für Strukturen, welche bereits vollständig oder wenigstens teilweise virtualisiert sind bieten DR Konzepte als Service sehr oft sehr gute Alternativen zum eigenen und meist sehr teuren Betrieb einer eigenen 1:1 Desaster Revocery Umgebung.